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Marktzahlen

Die Studie „WWW-Benutzer-Analyse W3B“ hat herausgefunden, dass bereits ein Drittel der deutschen Internet-Nutzer zwischen 25 und 75 Prozent ihrer Online-Zeit nicht mehr auf den großen „General Interest Websites“ sondern auf weniger bekannten „Special-Interest Websites“ zu Spezial-Themen verbringen. Das heißt, sie wollen sich gezielt informieren und nicht nur durch ein Sammelsurium aus Meldungen stöbern.

Nutzungsanteil
Auf die Frage, wie sie diese Special-Interest-Websites finden, gaben 94,7 Prozent an, dass sie dafür Suchmaschinen nutzen. Welche Suchmaschinen hierbei am meisten frequentiert werden zeigt die folgende Erhebung.

Suchen und Finden im Internet

Das heißt: Drei Viertel der Befragten greifen bei ihrer lokalen Suche in erster Linie auf Google und nicht auf spezialisierte Online-Branchenverzeichnisse zurück, um lokale Informationen zu finden!

Zudem besagt eine weitere Studie, dass Internet-Nutzer klassische Suchmaschinen wie Google nicht nur nutzen, um bestimmte Produkte zu finden, sondern vermehrt, um stationäre Händler in ihrer Nähe ausfindig zu machen. Bereits 37,3 Prozent der Webnutzer suchen online nach lokalen Geschäften und Dienstleistern aus der „Offline-Welt“.

Wenn ein Internet-User anstelle des Telefonbuchs eine Internet-Suchmaschine nutzt, dann tut er das in erster Linie, um nach Personen (54 Prozent), regionalen Anbietern (48,6 Prozent), Unternehmen (37,1 Prozent) oder überregionalen Anbietern (33,7 Prozent) zu suchen. Für regionale Anbieter bedeutet dies, dass sie nicht nur in den gängigen Branchenverzeichnissen zu finden sein müssen, sondern unbedingt auch in Suchmaschinen wie Google, raten die Autoren der Studie: "Andernfalls laufen sie Gefahr, potenzielle Kunden nicht zu erreichen."

Auf die Frage, welche Form der Suchergebnisse - Sponsored Links oder normale Suchmaschinen-Ergebnisse - die Befragten bevorzugen, gaben 44,1 Prozent der Internetnutzer an, dass sie sowohl Textanzeigen als auch Index-Ergebnisse nutzen. 40,3 Prozent bevorzugen die normalen Ergebnisse, wenn sie nach allgemeinen Informationen suchen. Rund 25 Prozent der Internetnutzer klickt meist auf Fundstellen mit ihnen bereits bekannten Websites. Ein Fünftel der Befragten nur ignoriert Sponsored Links (Suchmaschinenwerbung).

Bevorzugte Suchmaschinen

Für die Studie hat Fittkau & Maaß über 100.000 deutsche Internetnutzer befragt

Eine spezielle Studie über die Verteilung der Suchanfragen vom 15.03.2007 belegt, dass Google seine deutsche Marktführungsposition unter den Suchmaschinenanbietern weiter ausgebaut hat. Google erreicht laut dieser Studie einen Marktanteil von 87,8 %.

Marktführungsposition

Richtigerweise sind es aber mehr als 90 %, denn einige andere Suchdienste verwenden ebenfalls die Ergebnisse von Google und „reichen diese nur durch“. Es handelt sich bei diesen Anbietern (z.B. AOL, T-Online u.a.) um so genannte Google-Klones.

Die genannten Werte beziehen sich auf eine durchschnittliche Zugriffszahl auf Suchmaschinen aus Deutschland von ziemlich genau 1.000.000 pro Tag (Quelle: Webhits). Wollen Sie wirklich das Risiko eingehen, dieses riesige, potentielle Kundenklientel zu vernachlässigen?